Ihr Gesundheitsnetz im Allgäu

Bereitschaftspraxen - Informationen


Die geniall-Bereitschaftspraxen bieten folgende diagnostischen Möglichkeiten:

EKG, Ultraschalluntersuchung der Bauorgane, Laboruntersuchungen von Blut und Urin und Röntgenuntersuchungen. Injektionen, Infusionen, Verbände und Wundbehandlung.

Die „geniall-Ärzte" betreuen Sie kompetent und schnell. Bei uns steht der Patient absolut im Mittelpunkt.

Die „geniall-Bereitschaftspraxis" versteht sich als modernes, innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die geniall-Bereitschaftspraxis ist ein ergänzendes Angebot zum Ärztlichen Notdienst.

Wie entstand die Bereitschafts-Praxis?

Die Vorbereitungsarbeit für die „geniall-Bereitschaftspraxis" wurde vom Arbeitskreis (AK) Bereitschaftspraxis geleistet, der sich erstmals am 4.2.2003 traf. Erste Gespräche mit der Leitung des Kaufbeurer Klinikums fanden im März 2003 statt. Nach der Gründung von geniall am 2.7.2003 wurde der AK erweitert und arbeitete im Rahmen des Ärztenetzes. Das ursprüngliche Konzept einer Bereitschaftspraxis zusammen mit der Bereitschaftsdienstgruppe wurde verlassen zugunsten eines Bereitschaftspraxismodells.

Im AK arbeiteten sieben „geniall-Hausärzte" zusammen mit Herrn Bersenkowitsch von der Bezirksstelle Schwaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayerns.

Zusammen mit dem Vorstand des Klinikums Kaufbeuren-Ostallgäu wurde der Kooperationsvertrag erarbeitet und die Arbeitsmodalitäten festgelegt.

Der AK tagte bisher zehn Mal. Am 11.3.2003 fand ein Vorbereitungsgespräch mit Vertretern der AOK , der KV und der Klinikleitung zur Regelung von Abrechnungsfragen in Augsburg statt.

Am 13.5.2004 werden Dr. Friedrich Zasche als Ärztlicher Leiter der „geniall-Bereitschaftspraxis" und Dr. Thomas Melcher als sein Stellvertreter vom „geniall-Vorstand" - und Beirat gewählt.

Wo?

Die Bereitschafts-Praxis ist in eigenen Räumen am Klinikum Kaufbeuren, Multifunktionstrakt, EG, Raum 01 und 02  Dr. Gutermann-Str.2 eingerichtet und ist problemlos telefonisch zu erreichen über die  Tel.: 08341/42 7005

Wer?

Die Praxis ist durch einen „geniall-Arzt" (Allgemeinarzt oder Internist) Samstags, Sonntags und Feiertags von 09:00 bis 13:00 Uhr und von 16:00 bis 19:00 Uhr besetzt.

Welche Patienten?

Alle Patienten, die selbständig in das Klinikum kommen können und kein Verdacht auf eine schwerwiegende Erkrankung besteht (z.B. große blutende Wunde, starke Brustschmerzen, etc.) gehen zunächst in die Bereitschaftspraxis-Praxis. Direkte Einweisungen oder Notarzteinweisungen gehen direkt in die Notfallambulanz. Es wird ein enger Kontakt zwischen den diensthabenden Klinikärzten und den „geniall-Ärzten" bestehen.

Was wird angeboten?

Der „geniall-Arzt" verfügt über alle wesentlichen diagnostischen Möglichkeiten zur unverzüglichen Abklärung von Erkrankungen. Neben der wichtigen klinischen Untersuchung werden falls indiziert folgende Maßnahmen getroffen: Blutabnahme, Ultraschall, Röntgen, Ekg, etc. Auch im Bereich der Therapie besteht ein ausreichendes Angebot:

Injektionen, Verbände, etc. Es werden selbstverständlich auch Rezepte ausgestellt, die in der diensthabenden Apotheke eingelöst werden können.

Kosten für die Patienten?

Für die notfallmäßige Inanspruchnahme eine Arztes am Wochenende sind wie üblich 10 Euro nur bei Erstkontakt fällig. Es entstehen aber keine weiteren Kosten! Auch bei Überweisung in die Notfallambulanz oder in das Krankenhaus entstehen keine weiteren Kosten.

Was passiert nach der Behandlung?

In der Regel wird der Patient durch den „geniall-Arzt" vor Ort behandelt und wieder nach Hause entlassen. Für den Hausarzt wird ein Bericht erstellt. Sollte sich eine schwerere Erkrankung herausstellen, wird nach Rücksprache mit dem Krankenhausarzt eine stationäre Behandlung erwogen.

Warum eine Bereitschafts-Praxis?

Die Bereitschafts-Praxis ist eine „genialle" Idee, da sie für alle Beteiligten (Patienten, Ärzte, Klinikum und Kassen) viele Vorteile bietet.

Patienten, die selbständig in das Klinikum kommen können und kein Verdacht auf eine schwerwiegende Erkrankung besteht nutzen die Bereitschafts-Praxis im Klinikum und umgehen so mögliche längere Wartezeiten des Notfallzentrums. Das Klinikum bietet den Ärzten der Service-Praxis den sofortigen Zugriff auf die vorhandenen diagnostischen und therapeutischen Maßnamen.

Die Bereitschafts-Praxis unterstützt in den Kernzeiten das Klinikums und führt zu einer schnelleren Behandlung der Patienten.

Der größte Gewinner ist also der Patient!